Erfahrungsbericht Martha

per E-Mail von Martha eingesandt am 23.08.2006

Ich möchte auch gerne meine Erfahrung mit anderen teilen.

Da unser 2 Sonn Niklas sehr schwer krank zur Welt kam ( 5 Wochen zu frü, Speiseröhrenverschlus muste am 1 Tag operiert weden), Mit 2 monaten Lungentzündung, Musste ihn wiederbeleben. Wollte mein Mann eigentlich keine Kinder mer, aber ich wollte unbedingt noch ein 3 Kind, und so habe ich nicht loker gelassen, Im Nov. 05 meinte er dan na gut aber du hast die ganze Arbeit. Mein Herz jubelte, endtlich geschaft, na und dann wann ist der Tag. es wurde Dz. ich wurde nervös bin ich od. nicht, juchu ich bin Schwanger.
Die ssw verlief one Probleme, als ich in der 36 Woche war ging ich mit meiner Freundin und Kinder auf unsere Hütte in Urlaub. Wir machten noch witze ( Es geht los und so).
Tatsächlich am nächsten Morgen hatte ich Wehen ( blöd wollte doch Urlaub). So bin ich mit dem Auto ( alleine mi 5 min. Wehen) von Feldkirch nach Bregenz ( 1Stunde) gefahren.
Im Spital meint man noch villeicht könne ich noch mal nach hause aber pech ein paar minuten später hatte ich den Blasensprung, also hierbleiben. Mein Mann ist dann gekommen und hat mir alles gebracht, am nächsten Morgen (12.7) hat man Philipp um 11 Uhr dan per Kaiserschnitt geholt (war ein Wunschk.). Die Ärzte haben uns zu einem gesunden Jungen von 47cm. und 2460g gratuliert. Juchuuuuuuuuu gesund. Er muste zwar in den Inkubator aber das war kein Problem. Am Donnerstag durfte ich dann zu ihm, da meine Narbe schmerzte
ging ich immer nur kurz hinüber. Als mein mann dan am Abend kam ging es ihm plötzlich nicht mehr gut, mann hat ihn dann untersucht aber nicht`s gefunden. Mein mamm ging dann nach Hause. Um 00Uhr hat mich der Doc. geweckt und gefragt ob sie ihn nach Feldkirch bringen dürfen ( bessere Intensiv) er wüsse nicht mehr weiter, na klar.
Ich habe dann meinen mann angerufen und er ist gleich gekommen, wir haben uns dann schlafen gelegt und dann um 1 Uhr hat uns der Doc. wieder geweckt, und sagte uns das Notarzteam sei jetzt da und mann könne nicht`s mehr machen, er würde in der nächsten Halben Stunde sterben. Wir haben ihn Notgetauft und dann in die Arme genommen und dann ist er in unseren Armen gestorben. Wir durfte ihn dan anziehen und mit ins Zimmer nehmen, dort haben wir viele Foto`s von ihm gemacht.
Zu Hause haben wir dann am 18.7 einen Auferstehungsgottesdiens ( für die ganze Gemeinde), und am 19. dann die Beerdigung im kleinen Familienkreis gemacht.
Liebe grüsse Martha

 

Homepage von Philipp:
http://www.sternenkind-philipp.com/

© Martha


bisheriger Link dieser Seite der *Muschel*-Erfahrungsberichte:
http://www.muschel.net/?q=node/35

künftiger Link dieser Seite (nach dem vollständigen Umzug der *Muschel*-Seiten):
http://www.muschel.net/erfahrungsberichte.html


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

letzte Aktualisierung dieser Seite: 2009-11-24, 15:26 Uhr

© Constanze Tofahrn-Lange, Wangerooge
2006 - 2012


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~