Erfahrungsbericht Sandra
per E-Mail von Sandra eingesandt am 23.10.2006Unsere zwei Sternchen
Ich heiße Sandra und bin 24 Jahre alt. Ich habe aus einer früheren Beziehung bereits zwei Kinder. Meine Tochter wird bald 5 Jahre und mein Sohn ist 3 Jahre alt.
Seit über zwei Jahren bin ich in einer neuen Beziehung. Wir haben uns beide noch ein Kind gewünscht und somit beschlossen nicht mehr zu verhüten. Nach einigen Zyklusproblemen die vom Arzt behandelt wurden schien es, als hätte es doch gleich geklappt. (Das war im August 2005) Also nichts leichter als das und einen Schwangerschaftstest besorgt.
Als ich damit zu Hause ankam habe ich ihn natürlich sofort gemacht. Und siehe da es war eine feine Linie zusehen. Ich war außer mir vor Freude. Dass es so schnell geklappt hat und konnte es kaum fassen.
Ich habe meinem Freund sofort bescheid gesagt. Er war sichtlich überrascht und glücklich.
Ich habe dann sofort einen Termin beim FA gemacht, den ich auch sehr schnell hatte.
Der Tag der Untersuchung war erreicht. Ich war ziemlich aufgeregt und konnte es kaum abwarten unser Baby zu sehen. Der Arzt bestätigte mir die Schwangerschaft. Am 12.08. hatte ich den nächsten Termin beim FA er wollte das Baby natürlich auch richtig sehen. Der 12.08. (6.SSW) war da, an diesem Tag bekam ich dann auch meinen Mutterpass, den ich natürlich voller Stolz entgegennahm. An diesem Tag war die Fruchtblase schon um einiges größer und der Dottersack war gut zu sehen aber leider unser Baby immer noch nicht. Der Arzt meinte jedoch es wäre alles ok. Um sicher zu gehen bestellte er mich zum 19.08. noch einmal.
Der 19.08. war erreicht und ich sollte nun in der 9. SSW sein. Immer noch guter Hoffnung ging ich zum Termin man konnte das Baby nun sehen nach Messung der Arztes stolze 3,9 mm groß. Doch der Gesichtsausdruck des Arztes wurde ernster und es dauerte eine Ewigkeit bis er mir sagte dass ich mich anziehen könne und mit ihm ins Sprechzimmer gehen solle. Er würde mir dort alles erklären.
Als bereits zweifache Mutter ist mir natürlich klar gewesen das etwas nicht in Ordnung war.
Ich war jedoch in dem Moment so versteinert das ich ohne zu zögern mich anzog und mit ihm ins Sprechzimmer ging. Als er mir erklärte das zu dieser Zeit Herztöne zu sehen sein müsste und das Kind auch größer wäre brach es aus mir heraus ich konnte es nicht mehr aufhalten. Die Tränen liefen mir wie Bäche herunter.
Er erklärte mir dass wir natürlich noch etwas warten könnten und den Befund in ein oder zwei Wochen noch mal kontrollieren könnten. Natürlich klammerte ich mich an diesen Strohhalm. Da mein FA dann im Urlaub sein würde bekam ich einen Termin bei seiner Vertretung.
Ich kam an diesem Tag total geschockt zu meinem Freund nach Hause und setzte mich nichts sagend aufs Sofa und fing an zu weinen und erzählte meinem Freund unter Tränen was passiert war.
Er gab die Hoffnung jedoch nicht auf und gab mir Kraft weiter an unser Kind zu glauben.
Der Termin für die Kontrolle bei der Vertretung meines FA war gekommen gefasst ging ich zur Praxis. Leider ahnte ich welchen Befund sie mir mitteilen würde.
Meine Ahnung bestätigte sich nach langem Ultraschall. Unser Baby war nicht gewachsen und es war auch noch immer kein Herzschlag zu sehen.
Ich bekam eine Überweisung zum KH dort wurde natürlich alles noch einmal überprüft es blieb jedoch dabei. Unser Baby war tot….einfach in mir gestorben ohne dass ich etwas davon gemerkt habe. Es war so frustrierend.
Ich konnte nicht verstehen warum mir so etwas passierte. Ich hatte doch schon zwei gesunde Kinder warum war es bei dieser Schwangerschaft nicht gut gegangen????
Ich bekam dann eine Ausschabung und alles war vorbei.
Ich fühlte mich leer nur meine Kinder und mein Freund gaben mir Kraft.
Ich habe mich mit diesem Verlust abgefunden mir bewusst gemacht dass unser Baby krank war und es so besser für es war.
Ich habe oft im Bett wach gelegen und mich gefragt warum es uns passiert ist. Und ob es ein Mädchen oder ein Junge gewesen ist. Natürlich kann mir diese Fragen niemand beantworten.
Wir haben dann ein paar Monate gewartet und uns gesagt wir schaffen das schon zusammen …..wir überstehen das.
Die Sehnsucht nach einem Kind war natürlich immer noch da. Also haben wir uns sehr schnell dazu entschlossen es ein zweites Mal zu versuchen.
Es begannen wieder meine Zyklusprobleme die sich dank der Behandlung des Frauenarztes schnell wieder in Luft auflösten.
Und so geschah es das ich wieder im ersten Monat als alles normal lief schwanger wurde.
Kurz vor Ostern 2006 blieb meine Regel aus. Ich natürlich sofort zum Arzt um sicher zu gehen. Da wir auch im Begriff waren eine Woche in Urlaub zu fahren.
Er stellte Anhand von Blutuntersuchungen eine Schwangerschaft im frühen Stadium fest.
Natürlich freuten wir uns über die Nachricht aber die Angst ob diesmal alles gut gehen würde blieb.
Wir beschlossen es vorerst keinem zu sagen …..wir wussten ja nur zu gut was alles passieren konnte.
Die Woche im Urlaub war soweit alles ok, außer einen Abend hatte ich ein bisschen Schmierbluten was aber auch sofort wieder weg war.
Nach Ostern war ich dann beim FA der mich auch eingehend untersuchte. Es war alles in Ordnung mit unserem Baby es war Zeitgerecht entwickelt also brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Natürlich konnten wir noch keine Hertöne sehen da ich erst in der 6. SSW war.
Ich bekam einen neuen Termin für den 2. Mai dann war ich in der 8. SSW und wir sollten den Herzschlag unseres Kindes sehen können.
Frohen Mutes kam ich zu dem Termin. Mir viel ein Stein vom Herzen als ich dieses kleine Herz unseres Kindes schlagen sah. Ich war unendlich glücklich und guter Hoffnung dass diesmal alles gut gehen würde.
Trotz allem fragte ich den Arzt ob jetzt noch viel schief gehen könnte. Er meinte soweit ist mit den Herztönen alles in Ordnung und ich solle mir keine Sorgen machen.
Nach der vorangegangen Schwangerschaft war ich natürlich vorsichtig geworden und ich versuchte meine Kinder weitestgehend nicht tragen oder ähnliches.
Nach dem ich beim FA beschloss ich zu meinen zukünftigen Schwiegereltern zu gehen, die Kinder freuten sich immer wenn sie da war waren.
Gesagt getan. Natürlich wusste noch keiner von unserem Glück.
Also wir nun so am Tisch saßen und erzählten hatte ich so einen ziehen in der Seite. Ich dachte mir das es schnell vorbei sein würde wenn ich mich eben kurz aufs Sofa lang lege. Doch auf einmal hatte ich das Gefühl als würde ich mir in die Hose machen. Ich sprang panisch auf und lief zur Toilette. Ich war total erschrocken über das was ich sah. Ich hatte von jetzt auf gleich starke Blutungen bekommen….es lief nur noch als hätte ich meine Periode ziemlich stark.
Ich war total geschockt ….warum musste es uns schon wieder passieren. Ich dachte es wäre alles vorbei.
Ich ging zu meiner Schwiegermutter und fragte sie wie lange denn der Arzt heute auf hätte. Sie fragte nur ob alles in Ordnung sei. Ich konnte nur noch sagen dass ich Blutungen habe. Da sie natürlich nicht wusste dass ich schwanger, war sie irritiert wie ich das denn meinte.
Ich sagte ihr das ich in der 8. SSW sei und das doch jetzt nicht sein kann.
Sie versuchte mich zu beruhigen. Ich solle beim Arzt anrufen und nachschauen lassen was los sei.
Ich rief natürlich sofort beim Arzt an der mich natürlich sofort sehen wollte um alles zu kontrollieren.
Auf dem Weg zum Arzt sagte ich unserem Baby immer wieder das es durchhalten soll und das ich bei Ihm bin.
Beim Arzt hatte ich dann ziemliche Unterleibsschmerzen. Bei der Untersuchung stellte er fest dass unser Baby kämpfte und sein Herz schlug. Er konnte allerdings nicht erkennen warum ich so stark blutete.
Nachdem er gesehen hatte, wie stark ich blutete, sagte er mir dass er nicht gedacht hätte unser Baby noch zu finden so stark wie ich blutete.
Ich ignorierte diese Aussage. Ich wollte dass mein Kind weiter durchhält.
Ich sollte nach Hause gehen und meine Tasche packen und sofort ins Krankenhaus.
Als ich zu Hause ankam rief ich meinen Freund an und erzählte was passiert war.
An diesem Tag hatte ich das erste Bild unseres Babys bekommen. Ich wollte es meinem Freund voller Stolz am Abend zeigen statt dessen musste ich ihm nun sagen dass es um unser Kleines nicht gut stand. Es tat so weh.
Als ich im Krankenhaus ankam musste ich noch eine Weile warten bis der Arzt mich aufnahm und nochmals untersuchte.
Der Ultraschall dauerte unendlich lange natürlich konnte ich ahnen warum der Arzt so lange auf den Monitor schaute.
Er suchte die Herztöne des Babys……..vergebens!!!!
Er teilte mir mit das er keine Herztöne mehr feststellen könne.
Natürlich wäre es meine Entscheidung das am nächsten Tag nochmal kontrollieren zu lassen.
Ich konnte die Hoffnung in diesem Moment nicht so einfach aufgeben wo unser Baby doch gekämpft hatte.
Ich beschloss am nächsten Tag noch einen Ultraschall machen zu lassen.
Ich hätte alles getan damit dieses Kind weitergelebt hätte, und wenn ich neun Monate im Bett geblieben wäre.
Ich konnte unserem Engel nicht helfen. Es war zu spät die Diagnose vom Vortag bestätigte mir ein anderer Arzt. Noch am gleichen Tag wurde eine Ausschabung vorgenommen.
Und ich konnte das Krankenhaus am Abend verlassen.
Es ist nun 5 Monate her das unser zweiter Engel uns verlassen hat.
Und auch jetzt werde ich damit noch nicht fertig. Es ist so schwer das zu akzeptieren. Warum musste ich unser zweites Kind hergeben???? Es war doch alles in Ordnung …..es hat doch gelebt…..sein Herz hat doch geschlagen.
Es tut so weh….noch immer.
Ich werde meine zwei Kinder nie vergessen und immer an Sie denken. Ich hätte sie so gern im Arm gehalten und gestreichelt.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das sich unser Wunsch irgendwann erfüllen wird.
Seit über zwei Jahren bin ich in einer neuen Beziehung. Wir haben uns beide noch ein Kind gewünscht und somit beschlossen nicht mehr zu verhüten. Nach einigen Zyklusproblemen die vom Arzt behandelt wurden schien es, als hätte es doch gleich geklappt. (Das war im August 2005) Also nichts leichter als das und einen Schwangerschaftstest besorgt.
Als ich damit zu Hause ankam habe ich ihn natürlich sofort gemacht. Und siehe da es war eine feine Linie zusehen. Ich war außer mir vor Freude. Dass es so schnell geklappt hat und konnte es kaum fassen.
Ich habe meinem Freund sofort bescheid gesagt. Er war sichtlich überrascht und glücklich.
Ich habe dann sofort einen Termin beim FA gemacht, den ich auch sehr schnell hatte.
Der Tag der Untersuchung war erreicht. Ich war ziemlich aufgeregt und konnte es kaum abwarten unser Baby zu sehen. Der Arzt bestätigte mir die Schwangerschaft. Am 12.08. hatte ich den nächsten Termin beim FA er wollte das Baby natürlich auch richtig sehen. Der 12.08. (6.SSW) war da, an diesem Tag bekam ich dann auch meinen Mutterpass, den ich natürlich voller Stolz entgegennahm. An diesem Tag war die Fruchtblase schon um einiges größer und der Dottersack war gut zu sehen aber leider unser Baby immer noch nicht. Der Arzt meinte jedoch es wäre alles ok. Um sicher zu gehen bestellte er mich zum 19.08. noch einmal.
Der 19.08. war erreicht und ich sollte nun in der 9. SSW sein. Immer noch guter Hoffnung ging ich zum Termin man konnte das Baby nun sehen nach Messung der Arztes stolze 3,9 mm groß. Doch der Gesichtsausdruck des Arztes wurde ernster und es dauerte eine Ewigkeit bis er mir sagte dass ich mich anziehen könne und mit ihm ins Sprechzimmer gehen solle. Er würde mir dort alles erklären.
Als bereits zweifache Mutter ist mir natürlich klar gewesen das etwas nicht in Ordnung war.
Ich war jedoch in dem Moment so versteinert das ich ohne zu zögern mich anzog und mit ihm ins Sprechzimmer ging. Als er mir erklärte das zu dieser Zeit Herztöne zu sehen sein müsste und das Kind auch größer wäre brach es aus mir heraus ich konnte es nicht mehr aufhalten. Die Tränen liefen mir wie Bäche herunter.
Er erklärte mir dass wir natürlich noch etwas warten könnten und den Befund in ein oder zwei Wochen noch mal kontrollieren könnten. Natürlich klammerte ich mich an diesen Strohhalm. Da mein FA dann im Urlaub sein würde bekam ich einen Termin bei seiner Vertretung.
Ich kam an diesem Tag total geschockt zu meinem Freund nach Hause und setzte mich nichts sagend aufs Sofa und fing an zu weinen und erzählte meinem Freund unter Tränen was passiert war.
Er gab die Hoffnung jedoch nicht auf und gab mir Kraft weiter an unser Kind zu glauben.
Der Termin für die Kontrolle bei der Vertretung meines FA war gekommen gefasst ging ich zur Praxis. Leider ahnte ich welchen Befund sie mir mitteilen würde.
Meine Ahnung bestätigte sich nach langem Ultraschall. Unser Baby war nicht gewachsen und es war auch noch immer kein Herzschlag zu sehen.
Ich bekam eine Überweisung zum KH dort wurde natürlich alles noch einmal überprüft es blieb jedoch dabei. Unser Baby war tot….einfach in mir gestorben ohne dass ich etwas davon gemerkt habe. Es war so frustrierend.
Ich konnte nicht verstehen warum mir so etwas passierte. Ich hatte doch schon zwei gesunde Kinder warum war es bei dieser Schwangerschaft nicht gut gegangen????
Ich bekam dann eine Ausschabung und alles war vorbei.
Ich fühlte mich leer nur meine Kinder und mein Freund gaben mir Kraft.
Ich habe mich mit diesem Verlust abgefunden mir bewusst gemacht dass unser Baby krank war und es so besser für es war.
Ich habe oft im Bett wach gelegen und mich gefragt warum es uns passiert ist. Und ob es ein Mädchen oder ein Junge gewesen ist. Natürlich kann mir diese Fragen niemand beantworten.
Wir haben dann ein paar Monate gewartet und uns gesagt wir schaffen das schon zusammen …..wir überstehen das.
Die Sehnsucht nach einem Kind war natürlich immer noch da. Also haben wir uns sehr schnell dazu entschlossen es ein zweites Mal zu versuchen.
Es begannen wieder meine Zyklusprobleme die sich dank der Behandlung des Frauenarztes schnell wieder in Luft auflösten.
Und so geschah es das ich wieder im ersten Monat als alles normal lief schwanger wurde.
Kurz vor Ostern 2006 blieb meine Regel aus. Ich natürlich sofort zum Arzt um sicher zu gehen. Da wir auch im Begriff waren eine Woche in Urlaub zu fahren.
Er stellte Anhand von Blutuntersuchungen eine Schwangerschaft im frühen Stadium fest.
Natürlich freuten wir uns über die Nachricht aber die Angst ob diesmal alles gut gehen würde blieb.
Wir beschlossen es vorerst keinem zu sagen …..wir wussten ja nur zu gut was alles passieren konnte.
Die Woche im Urlaub war soweit alles ok, außer einen Abend hatte ich ein bisschen Schmierbluten was aber auch sofort wieder weg war.
Nach Ostern war ich dann beim FA der mich auch eingehend untersuchte. Es war alles in Ordnung mit unserem Baby es war Zeitgerecht entwickelt also brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Natürlich konnten wir noch keine Hertöne sehen da ich erst in der 6. SSW war.
Ich bekam einen neuen Termin für den 2. Mai dann war ich in der 8. SSW und wir sollten den Herzschlag unseres Kindes sehen können.
Frohen Mutes kam ich zu dem Termin. Mir viel ein Stein vom Herzen als ich dieses kleine Herz unseres Kindes schlagen sah. Ich war unendlich glücklich und guter Hoffnung dass diesmal alles gut gehen würde.
Trotz allem fragte ich den Arzt ob jetzt noch viel schief gehen könnte. Er meinte soweit ist mit den Herztönen alles in Ordnung und ich solle mir keine Sorgen machen.
Nach der vorangegangen Schwangerschaft war ich natürlich vorsichtig geworden und ich versuchte meine Kinder weitestgehend nicht tragen oder ähnliches.
Nach dem ich beim FA beschloss ich zu meinen zukünftigen Schwiegereltern zu gehen, die Kinder freuten sich immer wenn sie da war waren.
Gesagt getan. Natürlich wusste noch keiner von unserem Glück.
Also wir nun so am Tisch saßen und erzählten hatte ich so einen ziehen in der Seite. Ich dachte mir das es schnell vorbei sein würde wenn ich mich eben kurz aufs Sofa lang lege. Doch auf einmal hatte ich das Gefühl als würde ich mir in die Hose machen. Ich sprang panisch auf und lief zur Toilette. Ich war total erschrocken über das was ich sah. Ich hatte von jetzt auf gleich starke Blutungen bekommen….es lief nur noch als hätte ich meine Periode ziemlich stark.
Ich war total geschockt ….warum musste es uns schon wieder passieren. Ich dachte es wäre alles vorbei.
Ich ging zu meiner Schwiegermutter und fragte sie wie lange denn der Arzt heute auf hätte. Sie fragte nur ob alles in Ordnung sei. Ich konnte nur noch sagen dass ich Blutungen habe. Da sie natürlich nicht wusste dass ich schwanger, war sie irritiert wie ich das denn meinte.
Ich sagte ihr das ich in der 8. SSW sei und das doch jetzt nicht sein kann.
Sie versuchte mich zu beruhigen. Ich solle beim Arzt anrufen und nachschauen lassen was los sei.
Ich rief natürlich sofort beim Arzt an der mich natürlich sofort sehen wollte um alles zu kontrollieren.
Auf dem Weg zum Arzt sagte ich unserem Baby immer wieder das es durchhalten soll und das ich bei Ihm bin.
Beim Arzt hatte ich dann ziemliche Unterleibsschmerzen. Bei der Untersuchung stellte er fest dass unser Baby kämpfte und sein Herz schlug. Er konnte allerdings nicht erkennen warum ich so stark blutete.
Nachdem er gesehen hatte, wie stark ich blutete, sagte er mir dass er nicht gedacht hätte unser Baby noch zu finden so stark wie ich blutete.
Ich ignorierte diese Aussage. Ich wollte dass mein Kind weiter durchhält.
Ich sollte nach Hause gehen und meine Tasche packen und sofort ins Krankenhaus.
Als ich zu Hause ankam rief ich meinen Freund an und erzählte was passiert war.
An diesem Tag hatte ich das erste Bild unseres Babys bekommen. Ich wollte es meinem Freund voller Stolz am Abend zeigen statt dessen musste ich ihm nun sagen dass es um unser Kleines nicht gut stand. Es tat so weh.
Als ich im Krankenhaus ankam musste ich noch eine Weile warten bis der Arzt mich aufnahm und nochmals untersuchte.
Der Ultraschall dauerte unendlich lange natürlich konnte ich ahnen warum der Arzt so lange auf den Monitor schaute.
Er suchte die Herztöne des Babys……..vergebens!!!!
Er teilte mir mit das er keine Herztöne mehr feststellen könne.
Natürlich wäre es meine Entscheidung das am nächsten Tag nochmal kontrollieren zu lassen.
Ich konnte die Hoffnung in diesem Moment nicht so einfach aufgeben wo unser Baby doch gekämpft hatte.
Ich beschloss am nächsten Tag noch einen Ultraschall machen zu lassen.
Ich hätte alles getan damit dieses Kind weitergelebt hätte, und wenn ich neun Monate im Bett geblieben wäre.
Ich konnte unserem Engel nicht helfen. Es war zu spät die Diagnose vom Vortag bestätigte mir ein anderer Arzt. Noch am gleichen Tag wurde eine Ausschabung vorgenommen.
Und ich konnte das Krankenhaus am Abend verlassen.
Es ist nun 5 Monate her das unser zweiter Engel uns verlassen hat.
Und auch jetzt werde ich damit noch nicht fertig. Es ist so schwer das zu akzeptieren. Warum musste ich unser zweites Kind hergeben???? Es war doch alles in Ordnung …..es hat doch gelebt…..sein Herz hat doch geschlagen.
Es tut so weh….noch immer.
Ich werde meine zwei Kinder nie vergessen und immer an Sie denken. Ich hätte sie so gern im Arm gehalten und gestreichelt.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das sich unser Wunsch irgendwann erfüllen wird.
© Sandra
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letzte Aktualisierung dieser Seite: 2009-11-24, 15:49 Uhr
© Constanze Tofahrn-Lange, Wangerooge
2006 - 2012
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